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Roter Faden


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Der Paulinenpark
Hier tranken die Fabrikanten ihren Kaffee … Der
Paulinenpark umfasst mehrere ehemalige Grundstücke Apoldaer Textilfabrikanten. Darunter die Gärten der Familien Wiedemann und Kreiter. Der „Wiedemannsche“ Garten war 1862 von Eduard Petzold, einem der bekanntesten Gartenarchitekten des 19. Jahrhunderts, angelegt worden. Im einstigen Wohn- und Geschäftshaus von Franz Kreiter befindet sich seit 1951 das GlockenStadtMuseum. Dessen Freigelände, ursprünglich als botanischer Garten angelegt, bildet mit seinen ausgestellten großen Turmglocken und seinem hundertjährigen, restaurierten gusseisernen Gartenpavillon einen reizvollen Bereich des Paulinenparks. Der Park, umgestaltet im Zuge der Landesgartenschau, präsentiert sich außerdem mit Terrassengarten, einem Spielplatz und einem Café.
Im Gartenpavillon finden an den Sonntagen von Mai bis August 2017, jeweils 15 Uhr, Kleinkunstveranstaltungen statt.

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Herressener Promenade
Mit dem Kauf des „Lohgrundstücks“ durch die Stadt Apolda 1909 begann die Erweiterung der zweiten der beiden städtischen Spazierwege – der Herressener Promenade. Sie wurde getragen von einer engagierten Bürgerschaft und einem aktiven städtischen Verschönerungsverein. Dessen Vorsitzender, Max Wiener, erwarb 1919 weitere angrenzende Flächen. Er schenkte sie der Stadt unter der Maßgabe der Erweiterung der Promenade um einen Friedenspark und einen weiteren Teich. Die Gestaltung wurde beeinflusst vom Weimarer Garteninspektor Otto Ludwig Sckell. Der Lohteich wurde von Anbeginn im Sommer zum Gondeln und im Winter zum Schlittschuhlaufen genutzt. Freigelegte Sichtachsen ermöglichten schöne Blicke auf ausgedehnte Wiesen und die beiden Teiche. Schattige Baumalleen flankieren die Längsausdehnung der Promenade.
Bei der Umgestaltung in Vorbereitung der 4. Thüringer Landesgartenschau entstanden an den Teichen eine zum Verweilen einladende Terrasse, ein Laufsteg, ein Seerosenbalkon sowie eine etwa acht Meter hohe
Rasenskulptur.


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